Leserunde | Tintenwelt Trilogie Abschnitt 1/4

Der erste Abschnitt in der Trilogie ist gelesen und Ellen von booktraveler hat die ersten Fragen gestellt, die wir gerne beantworten. Und wer nicht weiß, worum es geht, kann sich gern hier informieren.

Wie gefällt dir Tintenherz bisher?

Johanna

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit Tintenherz noch nicht so richtig warm werde. Ich bin schon früher immer um das Buch rumgeschlichen und habe es nie gelesen und auch jetzt kann es mich nicht so richtig einspannen. Ich hoffe, dass es noch kommt. Den Film kenne ich zwar nicht, weiß aber trotzdem grob worum es geht und was hinter manchen Sachen steckt.

 

Winston scheint das Buch aber schon komplett ins Herz geschlossen zu haben!

Maria

Schwierig. Ich wünschte ich hätte den Film nicht gesehen und wüsste nicht, warum Mo Zauberzunge genannt wird und warum Capricorn das Buch benötigt. Dann wäre es sicher viel spannender.

Ich muss auch erwähnen, dass ich direkt zuvor Reckless, ebenfalls von Cornelia Funke, gelesen habe. Es weist gewisse Parallelen zu Tintenherz auf. Auch hier ist die Literatur ein großer Bestandteil der Geschichte, speziell die Märchen der Gebrüder Grimm. Reckless fand ich jedoch besser erzählt, düsterer und erwachsener.

Noch warte ich auf den Moment, an dem das Buch Tintenherz vom Film abweicht (bzw. umgekehrt) und ich neue Story entdecke. Bisher bin ich allerdings weder enttäuscht noch überrascht.

Wie du weißt, besitzt Meggie eine Kiste mit ihren Lieblingsbüchern. Welche Bücher wären in deiner Kiste und welches daraus würdest du mitnehmen, wenn dich nur eins auf ein Abenteuer begleiten könnte?

Johanna

In meiner Kiste wäre Demian von Hermann Hesse auf jeden Fall drin. Dann noch Jane Eyre von Charlotte Bronte und Sturmhöhe von Emily Bronte. Außerdem darf auch North and South von Elizabeth Gaskell nicht fehlen. Und das war es auch schon. Sturmhöhe würde ich auf jeden Fall mit nehmen. Ich habe das Buch nun schon öfter gelesen, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch und liebe es einfach.

 

Maria

In meiner Kiste wären Die Elfen von Bernhard Hennen, Harry Potter und der Feuerkelch von J. K. Rowling, Nijura und Nocturna von Jenny-Mai Nguyen, Queens of Geek von Jen Wilde, Fillory von Lev Grossmann, Landline von Rainbow Rowell – das sind die die mir zuerst einfallen.

Wenn mich dann nur eins begleiten könnte, wäre es – entgegen aller Erwartungen – Landline von Rainbow Rowell. In dieses Buch habe ich geweint, als es mir vor ca. zwei Jahren so richtig richtig unglaublich beschissen ging. Es hat mich getröstet und obwohl es keine angenehme Zeit war, habe ich dennoch schöne Erinnerungen an die Geschichte, da ich sie mehrfach hintereinander gelesen habe und während des Lesens sich nebenher auch mein Leben wieder zum Besseren gewandelt hat.

Elinor hat bekanntlich eine Bibliothek von riesigem Ausmaß. Natürlich willst du sie sehen. Aber Elinor lässt dich nur hinein, wenn du – wie Meggie – drei Meter Abstand hältst von den Regalen. Also: Betrachten aus weiter Ferne oder lieber gar nicht in die Bibliothek gehen?

Johanna

Ich bin ein viel zu neugieriger Mensch. Also ganz klar rein gehen. Vor allem wenn man bedenkt was für einen Wert die Bücher in der Bibliothek haben. Und mal ganz ehrlich? Ich kann Elinor da voll und ganz verstehen. Bei Büchern bin ich da gar nicht so, aber am liebsten würde ich es auch allen verbieten zu dicht an meine Comics ran zu gehen.

Maria

Naja. Im Museum darf man ja auch nichts anfassen. Ich würde also auch rein gehen. Definitiv. Nur gucken und das Ambiente auf sich wirken lassen, würde mir zwar nicht genügen, aber es wäre auf jeden Fall besser als nie in Erfahrung zu bringen, wie es in der Bibliothek aussieht.

Durch eine private gigantische Bibliothek würde ich so gern mal schlendern. So richtig mit kuscheligen Sesseln und Galerie und Leitern. Im dunkeln Holz gehalten. Mit Mief nach staubigen Seiten, weil wer hat schon die Zeit zu Lesen UND die Millionen Bücher abzustauben. Hachja.

Es hat geschrieben:

buchworteJohanna & Maria
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