„Moonlight Dreamers“ – Siobhan Curham

„Moonlight Dreamers“ – Siobhan Curham

Autorin: Siobhan Curham  | Verlag: Walker Books | Seiten: 352 | Veröffentlichung: 07.07.16

Inhalt

Amber, Maali, Sky and Rose may be very different, but they all have one thing in common: they’re fed up with being told how to look, what to think and how to act. They’re not like everyone else and they don’t want to be.
Becoming friends gives them the courage to be themselves.


 Meine Meinung

Mir hat der Klappentext sehr gut gefallen und deswegen habe ich das Buch gekauft und ich bin wirklich froh es gekauft zu haben. In dem Buch geht es um die vier Teenager Amber, Maali, Sky und Rose.
Amber trägt gerne Hosenanzüge, hat zwei Väter und wird in der Schule ausgeschlossen bzw sogar gemobbt und Freunde hat sie keine. Ihr Ziel ist es Gleichgesinnte zu finden und gründet dafür die Moonlight Dreamers. Maali ist eine Inderin, die ihre Religion, den Hinduismus, auslebt. Das hat mir gefallen. Sie hat einen Altar mit Lakshmi, die Göttin des Glücks, der Liebe, des Wohlstands und der Fruchtbarkeit. Rose ist die Tochter eines berühmten Models und eines Schauspielers und fühlt sich nicht verstanden und Sky schreibt Gedichte und lebt mit ihrem Vater auf einem Hausboot. Alle vier haben das Gefühl nicht richtig dazu zu gehören und wollen sich auch nicht anpassen. In dem Buch geht es um Individualität, was aus meiner eigenen Erfahrung vor allem im Teenageralter ein wichtiges Thema ist und nicht immer leicht, da man sich eventuell auch nicht traut seine Individualität auszuleben. Ich habe selber auch nie wirklich dazu gepasst und war ‚anders‘. Für mich wäre das Buch in der Zeit ein Traum gewesen und ich hätte gerne eine Rolle darin gespielt. Für mich war Anpassung keine Lösung, während andere ihre Individualität verleugneten um auf Biegen und Brechen dazuzugehören. Vor allem wegen dieser eigenen Erfahrung, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

„Sometimes it feels as if things will last forever,“ Maali said softly, „especially the bad times. But they never do, because all things are just passing by, just passing through life.“

Was sind nun die Moonlight Dreamers? Es ist eine Gruppe, die von Amber gegründet wird um Gleichgesinnte zu finden. Sie verteilt Postkarten und Sky und Maali melden sich darauf. Bei den Moonlight Dreamers geht es um Individualität und darum seine Träume zu verfolgen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen.

„Sometimes things don’t work out the way you want but it’s OK, because somethings good happens instead.“

Dazu kommt noch der Schreibstil, den ich wirklich schön fand. Auf mich wirkte der Schreibstil schon fast Poetisch und ich habe mich in den Seiten verloren. Vor allem die ersten Kapitel haben mich vom Schreibstil her überzeugen können. Die kurzen Kapitel werden hin und wieder durch E-Mails oder Gedichte unterbrochen, was den Lesefluss in keinster Weise stört.

On the night it all began, a full moon hung over Brick Lane, casting everything in a pearly glow.

Gut gefallen hat mir auch, dass sich die Freundschaft zwischen den vieren über das ganze Buch hinweg aufbauen konnte und es nicht zu einer Instant-Freundschaft kam, in einem Fall sogar eher im Gegenteil. Auch diese Unsicherheiten, die man oft am Beginn einer Begegnung hat, wurden gezeigt, dadurch wirkte es sehr glaubhaft, die Angst den anderen eventuell zu nerven oder das falsche zu sagen. Die Charaktere wachsen im Laufe des Buches durch verschiedene Ereignisse zusammen und lernen sich besser kennen.
Auch Emotional hat Siobhan Curham es geschafft mich einzuspannen. Ich habe mitgefiebert und es gab Momente, da standen mir die Tränen in den Augen, weil ich von den Ereignissen berührt wurde.


Fazit

The Moonlight Dreamers hat mich sowohl vom Schreibstil als auch von der Story absolut überzeugt. Es ist ein Buch, das ich meinem Teenager-Ich damals gerne gegeben hätte um mich in meiner Individualität weiter zu bestärken, denn genau die steht hier im Vordergrund, das Anders sein und das es OK ist anders zu sein. Die Charaktere haben alle etwas eigenes in die Story rein gebracht, wobei man gemerkt hat, dass der Schwerpunkt vor allem auf Amber lag, die sich deutlich von den anderen in puncto ‚anders sein‘ abhebt. Siobhan Curham hat ihren Charakteren auch genügend Zeit gegeben eine Freundschaft aufzubauen. Eine leichte Geschichte, die mich aber absolut in ihren Bann ziehen konnte!


Andere Eindrücke

Du hast das Buch gelesen und rezensiert oder kennst jemanden? Dann gerne her mit dem Link!

Es hat geschrieben:

Johanna
Johanna
Hallo, ich bin Johanna, die eine Hälfte von Buchworte. Ich bin bald fertig ausgebildete Ergotherapeutin. Wenn ich gerade nicht lerne, lese ich von Klassikern über Kinder- und Jugendbücher fast alles. Nur mit reinen Liebesromanen und Horrorbüchern kann ich nicht viel anfangen. Außerdem bin ich noch stolze Katzenmama.


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